diskussion | links | ...
O*rly says: in January 2010
antifa streetart blog
http://antifastreetart.blogsport.de/
nice stencils
http://www.antifa-nt.de/
181 stencils
http://www.ag-freiburg.org/
O*rly says: in January 2010
Kein Freispruch für Köpenick
Der Mord an "Maxim" und der deutsch-rassistische Normalzustand
Attila Aydin alias "Maxim" war eine Sprüherlegende, man kann seine Bilder und Tags noch an vielen Wänden in Berlin bewundern. Auch musikalisch hatte er sich in der Hip-Hop-Szene einen Namen gemacht.
Am 13. Juni 2003, seinem Geburtstag, wurde er in Köpenick von Werner P., einem 76 jährigen deutschen Rentner ermordet.
Was war geschehen? Werner P. hatte Maxims Freundin in einem Supermarkt angepöbelt und bei einer Verkäuferin denunziert, weil sie keinen Einkaufswagen benutzte, sondern die Waren einfach in eine Tasche steckte. Als Maxim ihn daraufhin kurze Zeit später vor dem Supermarkt zur Rede stellen wollte, zog dieser ein Springmesser und stach ihm gezielt ins Herz.
Am 26. Februar dann, wird Maxims Mörder Werner P. vom Amtsgericht Moabit freigesprochen. Begründet wurde das Urteil mit der mentalen Verfassung Werner P.s, der im Zweiten Weltkrieg und der DDR schon so viel mitgemacht und auch die Wende nicht verkraftet habe. Er gehe nachts nicht mehr aus dem Haus und ziehe sich immer häufiger in seine Laube auf einer Spreeinsel zurück, um der bösen und entrückten Welt zu entfliehen, die scheinbar so gar nichts mehr mit der Ruhe-Ordnung-Sauberkeit von früher zu tun habe. Ja, selbst im hinterdeutschen Köpenick sind jetzt schon MigrantInnen angekommen - für Werner P. kriminelle Jugendbanden. Da braucht man eben ein Springmesser, nicht, wie Werner P. angibt, um Kohlrabi zu schneiden, nein, man muss sich ja schützen, angesichts der sich verändernden Situation in Ostdeutschland nach 1990.
Solcherlei Ansichten sind in Köpenick vielleicht nicht so ungewöhnlich, wo hier doch rechte Übergriffe, die NPD-Zentrale und der grünauer Abschiebeknast die Realität prägen, aber das ungeheuerliche Verständnis, das die Justiz dem Täter hier entgegen gebracht hat, zeigt in besonderem Maße die gesellschaftliche Akzeptanz von mörderischem Rassismus und Ordnungsfanatismus in diesem Land. Selten einfühlsam zeigten sich Richterin und Staatsanwalt, als sie die Tat als "aus Werner P.s Sicht" nachvollziehbar werteten. Denn, ist man erst mal antiwestlich eingestellt und sieht überall die alten Werte gefährdet, kann man sich auch schon schnell durch allein - wie es hieß - "südländisches Aussehen" bedroht fühlen. Ein rassistisches Motiv wurde von der Justiz jedoch ausgeschlossen.
Rassismus ist in dieser Gesellschaft so fest integriert, dass er ganz unspektakulär zur deutschen Normalität gehört. Angesichts der Alltäglichkeit rassistischen Handelns, stellt dieses für den Staat auch keinen ernsthaft zu sanktionierenden Akt mehr dar. Rassismus ist lediglich die Überforderung armer Wendeopfer, die mit der neuen, fremden Welt nicht klar kommen. Und die Justiz holt Werner P. jetzt mit diesem Urteilsspruch von der Bild-Titelseite, die ihn als "ältesten Mörder Deutschlands" herausbrachte, wieder zurück in die heimatliche Mitte der Gemeinschaft, die voll ist von Ressentiments gegen Menschen, die nicht tun, was sie sollen - nämlich lohnarbeiten gehen, den Einkaufswagen benutzen und sich auch an alle anderen Regeln halten - sondern einfach in ihren begrenzten Möglichkeiten hier tun, was sie wollen (z.B. sprühen gehen), oder zudem noch nicht so aussehen, wie es den Deutschen passt.
Eigentlich hat Werner P. hier auch zunächst nur das getan, was diese Gesellschaft als gemeinschaftsverantwortlich und bürgerpflicht-bewusst postuliert. Er hat offenen Auges den ordentlichen Zustand in seinem Kiez bewacht, gekonnt potentielle Kriminelle ausgemacht und sich in Sachen eingemischt, die ihn nichts angehen.
Offen bleibt die Frage, wie wohl der Urteilsspruch ausgefallen wäre, wenn Maxims Freundin den Rentner mit einem Geburtstagstortenmesser abgestochen hätte, weil er sie beim Einkaufen aggressiv angemacht hat.
Gegen Disziplinierungswahn und Rassismus! - Deutschland wegbuffen!
Text von: Graffiti hates germany!
O*rly says: in January 2010
Wände fordern ist verkehrt
Obwohl der letzte Nofitti-Kongress schon eine Weile her ist, gibt es weiterhin genug gute Gründe und Anlässe um gegen Sauberkeitswahn, profilneurotische Graffitihasser und eine zunehmende Kriminalisierung und Verfolgung von MalerInnen auf die Straße zu gehen. Bei Graffiti und Streetart in Berlin lassen sich zwei Entwicklungen beobachten: Einerseits gibt es eine hohe Aktivität der Szene und eine sehr kreative Dynamik ihrer Ausdrucksformen. Berlin ist eine große Spielwiese für alle, die Kunst und/oder Namedropping auf die Straße bringen wollen. Farbe bestimmt das Bild eines Großteils der Stadt. Die Orte und Möglichkeiten, Graffiti und Streetart Ausdruck zu verleihen, sind vergleichsweise noch so vielfältig und zahlreich, dass selbst die New York Times die Berliner Zustände mit dem New York der 70er Jahre vergleicht.
Andererseits hält sich der gesellschaftliche Hass auf MalerInnen und Streetart-AktivistInnen auf gewohnt hohem Niveau und entwickelt dabei immer subtilere Spielarten: So forderte ein südamerikanischer Bürgermeister, allen SprüherInnen die Daumen abzuhacken damit sie keine Cans mehr halten können, und in Berlin werden sie mit Hubschraubern und anderem technischen Kontrollmöglichkeiten gejagt, als ob sie Schwerverbrecher wären.
In einer Gesellschaft, in der Eigentum, Konformität und die Ablehnung von Allem, was aus der Reihe tanzt, zu den bestimmenden Faktoren gehören, hat Graffiti einen schweren Stand. Zwar entstehen in einem Klima von Anpassungsdruck, Ausbeutung und Unterdrückung erst bestimmte Formen von Auflehnung, dem Wunsch, sich selbst und seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen und der Einsicht in die Notwendigkeit, die vorgegeben Spielregeln nicht mehr mitspielen zu wollen.
Zwar wird Graffiti zunehmend kommerzialisiert und kaum ein Klamottenlabel oder Musikvideo-Produzent hat noch nicht mit einer gewissen Graffitiästhetik gearbeitet. Dennoch bleibt das Spektrum der Graffitigegner groß: AktivbürgerInnen, Parteien, Medien, Wohnungsbaugesellschaften und Graffitientfernungsbetriebe machen gegen die Stadtverschönerung mobil. Mit noch größerem finanziellem, personellem und technischem Aufwand soll jegliche Dosenentleerung verhindert werden und der öffentliche Raum, um den es ja letztendlich geht, klinisch rein bleiben.
Die Forderung nach ein paar neuen legalen Wänden geht leider am Kern des Problems vorbei. Die Frage ist und bleibt, wer den öffentlichen Raum, also S&U-Bahnen, anonyme Straßenzüge, die offiziell irgendwelchen Wohnungsbaugesellschaften gehören, gestalten darf. In einer Gesellschaft in der Eigentum und Profit immer noch wichtiger sind, als die Menschen die in ihr leben, nimmt Graffiti automatisch eine Aussenseiterrolle ein, da es sich den öffentlichen Raum ohne zu fragen aneignet und somit, ob man will oder nicht, die gesellschaftlichen Eigentumsverhältnisse in Frage stellt.
Denn Fakt ist ja: Uns hat auch keiner gefragt, ob die U-Bahn gelb sein soll!
Quelle
passant says: in January 2010
Jaja, Antifa ist mehr als gegen Nazis, aber irgendwie bin ich über die Bildzuordnung tw. doch überrascht.
Die Gruppe http://streetfiles.org/groups/politisch-korrektes-graffiti/ war auch in die Richtung gedacht, ich glaube aber das thematische Fotogruppen nur Sinn machen, wenn klar ist, was sie sammeln. Wenn es so etwas wie ein linkes Bewegungsarchiv für Streetart/Graph-Zeug sein soll, dann machen weitere Unterteilungen Sinn (Stadtumstrukturierung, Repressionskritik, o.ä.)... Dann können engagierte NutzerInnen auch gleich Anregungen zu bestimmten Themen finden...
O*rly says: in January 2010
@ passant: da hast du sicher recht, über die problematik hab ich auch schon nachgedacht. wie man sowas am praktischsten umsetzt weiß ich jedoch grad auch nicht. eine zu spezifische unterteilung macht wahrscheinlich auch wenig sinn, sondern schadet nur der übersichtlichkeit. gibts ideen und vorschläge?
O*rly says: in January 2010
G.W.A.R.P. — Graffiti Writers Against Racial Prejudices
http://www.antifa.ru/2583.html
Krautskiller says: in February 2010
weiß jemand ob,und warum antifa streetart, tot ist?
an dieser stelle verweise ich noch auf:
http://crustys-project.com/
http://aawm.blogsport.de/downloads/
O*rly says: in February 2010
@ krautskiller: die bilder wurden auf http://antifastreetart.bplaced.net/ hochgeladen & den webspace dort gibts wohl nicht mehr
firstlovegraffiti says: in March 2010
hey ho, mal ne andere frage. in letzter zeit fallen mir hier vermehrt members auf die nazis zu sein schein, z.B. "blueeyeddevil", dort wird es alleine aus dem namen klar. ich habe mich schon an das orga team gewand ob die da mal was machen können...
viel wichtiger finde ich das allerdings innerhalb der szene bestimmte dinge wieder klarer werden. ich komme aus Dortmund, vllt. manchen bekannt wegen dem nazi-problem hier. vor gut 2-3 jahren haben die nazis hier auch mal versucht in die graff szene einzusteigen, paar bilder gemalt usw. dem wurde sehr schnell entgegengetreten, mit erfolg, in unserem store dürfen keine leute mit thor steinar und bekannte nazis werden freundlich rausgebeten.
Nichts desto trotz denke ich das sich die Graff-Szene eindeutiger positionieren sollte, ich will nicht mal das alle die ultra linken werden, aber ordentlich was gegen nazis zu haben wäre ein anfang.
habt ihr euch schonmal gedanken gemacht wie mensch dies anstossen könnte, z.B. nen Text verfassen der Pub. gemacht wird etc.
wenn sich mensch strassenkunst.info anguckt wird klar warum nazis meinen strassenkunst machen zu müßen... keine beabsichtigte werbung!
passant says: in March 2010
Gute Idee! Sehe das problem ebenfalls. Mich nervt auch der testosteron-level mit dem sexistischem gehabe, Beleidigungen wie behindert, schwul und Hurensohn...Tja, aber das ist ja wohl subkulturell schwer verankert.
Eine antifaschistische Erklärung irgendwie als Grundsatz wäre schon mal was wert. ich hatte sowieso mal an eine gruppe gedacht, in der diskutiert werden, wie auf Streetfiles den oben genannten Auswüchsen begegnet werden kann. Erschwert wird sowas durch ein mitunter stark ausgeprägtes pseudo-unpolitisches Gehabe (lieber keine politsche Diskussion und Tolerierung von Idiotentum), fehlendes Wissen und die Größe der Community.
Ich würde an so einem Statement auf jeden Fall mitwirken. Vielleicht stößt man im Netz woanders auf eine geeignete Vorlage?
O*rly says: in March 2010
ich finde hier vermischen sich verschiedene punkte, die sexistische kackscheiße auf streetfiles ist inzwischen wie ich finde unerträglich. das ist meiner meinung nach jedoch ein großteils hausgemachtes problem, wäre mit den ganzen sexbildchen von anfang an anders umgegangen worden, wäre das ganze nie so ausgeartet. und streetfiles ist halt leider auch nur ein querschnitt der szene/gesellschaft (jedoch mit viel höheren trollfaktor, ähnlich wie bei indymedia ;)
was nazischeiße angeht sind die admins jedoch sehr konsequent und löschen solchen mist sofort (ist zumindest bei hinweisen meinerseits bisher immer so gewesen). diese entwicklung entwicklung in der naziszene mal in textform aufzuarbeiten fände auch ich angebracht. so etwas gibt es meines wissens bisher nicht. was haltet ihr zB von einem antifaschistischen streetart/graffiti mag im pdf format, also ein mix auf linken bildmaterial & hintergrund texten. das bedürfnis nach sowas besteht meiner meinung nach und verbreiten würde sich das teil deshalb schon fast alleine....
firstlovegraffiti says: in March 2010
ist natürlich was nettes, die frage ist wer die zeit dafür hat sowas auf die beine zustellen!? Für den anfang eine Kritik an Nazis, die Graffiti vereinnahmen wollen, zu schreiben finde ich erstmal, als kurzfristige Zielsetzung erfolgsversprechender.
ich wess net wie die admins reagieren habe den auch namen zukommen lassen mal gucken ob die gelöscht wurden, wäre gut wenn die wenigstens da konseqent vorgehen. dieser sexismus müll ist denke ich auch noch mal ein anderer schuh. dort gilt es auch anders anzusetzen.
AiSeeAiBe says: in March 2010
Ich komme auch aus Dortmund und kriege auch viel aus der Nazi Graffiti Szene mit.
Namen wie H8 an den Wänden und Aris (Auf irgendeiner sprache heißt das Arisch) zu sehen pisst dann einen schon an.
Die Faschos nutzen sogar unseren Südbahnhof (Hall of Fame) aus um dort Videos aufzunehmen und diese ins netz zu stellen. Zum Glück werden solche Videos schnell gelöscht.
Ein Antifaschistische Zusammenarbeit mit anderen Städten ist damot ziemlich wichtig um die Faschos aus der Stadt zu vertreiben. Nur dabei gibt es das mit der Szenenspaltung zwischen Israel/USA Solidarisch und den Palästina Soldarischen Gruppen oder vereinzelten Personen.
DIes sollte zu diesem Zweck zur seite gelegt werden, denn nur mit einer Stark zusammenagierenden Antifaschistischen Struktur kann man die Faschos verjagen!
passant says: in April 2010
Mittlerweile gibt es ja die "abuse"-Funktion, mit der habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Es wird doch schnell reagiert und entsprechende Kommentare erstaunlich schnell entfernt.
firstlovegraffiti says: in May 2010
ich denke das es erstmal kein ANTIFA dingen sein sollte um gegen nazis zu sein wenn man ausser graff szene kommt, wenn ich mal überlege haben ein großteil der writer hier kein bock auf solche spinner, aber sehen das halt im extremismus dingen rechts, links. bei manchen geht antifa noch klar doch die meisten scheissen auf das alles.
es muss den leuten klar gemacht werden um was es geht, die sollen ja nicht linksradikal werden sondern ein gefühl für die realität bekommen, grade in Dortmund.
Szene spalterein spielen dabei keine rolle, weil die leute nicht aus der szene kommen!
Und die nazis gehen natürlich zum süd weil sie wissen das es da cool ist und die wollen schliesslich cool rüber kommen, bei 15-16 jährigen.
keiner der älteren writer aus Do nimmt die nazis ernst und ich habe selbst schon erlebt wie nazis rennen mussten weil die den falschen iraner angepisst haben.
es geht darum die eigene szene sauber zu halten, garffiti zu politisieren ist nicht möglich, aber vor der haustär anfangen oder im eigenen corner was starten muss drinn sein
5ka5 says: in May 2010
demonstriert ihr auch gemeinsam mit nazis gegen den kapitalismus? schließlich hat man ja dann ein gleiches ziel...
nein, tut ihr natürlich nicht! genauso wenig werde ich gemeinsam mit antisemiten gegen nazis auf die straße gehen! natürlich gehe ich nicht nur auf 'rein antideutsche' demos. mit leuten aus dem ums ganze umfeld zum beispiel kann man schon mal was starten... aber ganz sicher nicht mit antiimps!
firstlovegraffiti says: 2 weeks ago
4.9.2010 Dortmund - den nationalen Antikriegstag buffen!
Ein verdrehter Antikriegstag
Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Die seit 2005 jährlich stattfindende Demonstration ist für die extreme Rechte ein günstiger Anlass, um unter dem Deckmantel des „Pazifismus“ ihren Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus zu propagieren. Vom Geschichtsrevisionismus gar nicht zu sprechen: Die Neonazis leugnen bis heute konsequent die historische Tatsache, dass mit dem Angriffskrieg der deutschen Nationalsozialist_innen gegen Polen der Zweite Weltkrieg begann.
Der Gedenktag am 1. September erinnert eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen. Mit diesem Angriff wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.
mehr...
S4-Bündnis
majae says: 1 week ago
Sind auch vermehrt wieder rechte "Graffitis" (Qualität nicht vorhnanden, deswegen die Anführungsstriche, sind eigentlich nur Schmierereien) in Dortmund aufgetaucht zu deren Antikriegstag, 2 Bilder z.B. an der B1 (das eine ist platt, beim anderen weiß ichs nicht).
5ka5 says: 4 days ago
letztes jahr war iwie beschissen... riot hat zwar fun gemacht, aber am ende nur bewirkt, dass etliche leute in der gesa gehockt haben - und zu den nazis sind auch nur sehr wenige gekommen. und dann noch diese ekelhafte szene am ende, wo die dreckigen antiimps ihre antisemitischen parolen gegenueber israel-solidarischen genossInnen skandiert haben. zum kotzen. naja.
werd wohl wieder am start sein. in diesem sinne: den naziaufmarsch zum desaster machen! let's rock them hard!
Group Information
# ... a group not only for antifascist, antiracist & antisexist photos. everything with left's emancipatory potential is welcome ... #
Read the community guidelines